Every Fucking Day.

Der Wecker klingelt. Meine Augen kleben zusammen und ich klebe am Bett. Kann mich nicht bewegen, weil die Träume viel zu lebhaft und real waren. Ich liege da, verklebt und mache mir bewusst, dass jetzt der Übergang von der einen Welt in die andere Welt beginnt. Ich bin kaum da, in der realen Welt und schon kommen 1000 Gedanken.
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Liebe Freundin…

…Du hast mich gequält mit Deiner Frage, was ich für negative Eigenschaften an Dir bemerke. Aber ich lasse mich nicht so gerne quälen. Und ich quäle auch nicht so gern.
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Bleib bei Dir.

Viel zu oft begegne ich in letzter Zeit Menschen, die wissen einfach alles, vor allem über mich, meine Gewohnheiten, meine Vergangenheit und meine Zukunft. Und ich wünsche mir nur eins: Haltet doch endlich die Schnauze!
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Der Liebeswahn des Herrn A. aus S.

Ach Du.

Du.

Du, was machst Du da mit mir?
Welcher Magie setzt Du mich aus?
Welcher Zauber, Voodoo, Hexenbann wirkt da in mir?

Mein Bauch,
mein Herz,
ziehen sich vereint zusammen,
als wären sie nur mehr eins.
Es zieht und klopft im ganzen Körper,
die Lunge gesellt sich auch noch mit dazu und dann raubt es mir den Atem,
warum ich dann ganz schnell was anderes denken muss,
um mich abzulenken,
um mich vor dem endgültigen Wahnsinn zu bewahren,
von all der Träumerei – von Dir.

Doch manchmal denke ich mir,
ach lass sie doch – die Träumerei.
Lass sie doch das tun,
was sie am besten kann.
Lass sie mich träumen – von Dir.

Lass mich doch träumen,
von einem Ort ganz weit,
von einer anderen Zeit,
von irgendeinem Fleck in der Welt,
und von Dir – meinem Held.

Und wenn der Traum zu Ende geht,
muss ich mich ihr stellen,
dieser verfluchten,
unausweichlichen,
Realität.

Das Gefühl Dich niemals zu erreichen raubt mir alle Kraft,
doch nur ein kurzer Augenblick,
ein Wort und schon habe ich sie wieder.
So viel Kraft,
um stark genug zu sein,
um mir weiter weh zu tun.
Weil mich das Verlangen bei Dir zu sein,
schier gar auseinander reißt.
Bin mit einem Bein verwurzelt,
und mit dem Rest auf dem Weg zu Dir.

Und die Seite die feststeckt – die weint.
Und die Seite die los will – die auch.
Die eine weils weh tut und die andere – auch.
Aber sie weiß dass Du gut tust,
deshalb gibt sie nicht auf.

Freiheit durch Vergebung.

Manchmal begegnen einem Dinge, die einem aufgrund ihrer Einfachheit nutzlos und unnötig erscheinen. Oft geht man davon aus, dass die Komplexität und Tiefe eines Problems, eine ebenso aufwändige Lösung bedarf. Aber es gibt Übungen, die man für sich alleine durchführen kann und die, trotz der leichten Anwendbarkeit, einen wirksamen, entlastenden Effekt haben. Eine davon will ich heute teilen.

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Ich trainiere Arbeit – Das Berufliche Trainingszentrum

Die einen trainieren Fußball, die anderen Handball, wieder andere Kegeln, trainieren ihren Schluckreflex oder ihren Beckenboden. Ich stattdessen, gehe zum Berufstraining. Da trainiert man, wie man sich in einer Arbeitssituation angemessen verhält. Wie man sich selbstorganisiert, Pausen einhält, pünktlich kommt und geht. Also etwas völlig neues für mich; nach 18 Jahren Berufstätigkeit und Erfahrungen im beruflichen Alltag.

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Rente mit 36 (Teil 2)

Mein Beitrag „Rente mit 36“ hat für viele Reaktionen gesorgt und wurde über Twitter und Facebook verbreitet. Mit dem Telefonat vom 15.12.2014 war die Auseinandersetzung mit der Deutschen Rentenversicherung Bund noch nicht zu Ende. Ich habe nicht, wie es mir aufgetragen wurde, am 19.12. angerufen, um mich zwischen Umschulung und Begleithund zu entscheiden. Stattdessen habe ich dem Reha-Berater einen Brief geschrieben.

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Die einzigartige Chance, den Karren an die Wand zu fahren.

Mir wurde heute die Frage gestellt, ob ich meine Krise nicht auch als Chance betrachte.
Krankheit als Chance ist mir irgendwie ein bisschen zuviel Rüdiger Dahlke. Nehmen Sie es nicht persönlich Herr Dahlke, ich hoffe Sie lesen weiterhin gebannt meine Texte.
Nein. Ich wurde nicht mit einer Chance beschenkt. Ich bin krank. Ich war in einer psychiatrischen Klinik und werde bis zum Ende meines Lebens starke Medikamente einnehmen. Ich bin nicht erleuchtet worden. Ich war tot.

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Es ist soweit.

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STEPPS online ist aktiv und die erste Lektion steht bereit.

STEPPS online ist ein non-profit Angebot, das in freiwilliger Arbeit entsteht und bietet Selbsthilfe oder Selbstoptimierung für Zuhause. Ob Sie nun soziale Ängste oder Sprachhemmungen haben oder Ihnen einfach die Zeit fehlt ein Gruppenangebot zu besuchen: Mit STEPPS online können Sie im Selbststudium Fertigkeiten zur Regulation von Emotionen erlernen. Die Fertigkeiten werden Ihnen helfen Emotionale Krisen abzuwenden, Probleme zu lösen, den Alltag zu gestalten oder stabile Beziehungen aufzubauen.
Morgens am Schreibtisch am PC, mittags im Garten mit dem Smartphone oder abends auf dem Sofa mit dem Tablet. Sie entscheiden wann und wo sie lernen. Und natürlich auch wie viel.

www.stepps-online.training

STEPPS online – Ein Projekt

Ich bin seit 2013 STEPPS Trainer und heute gab ich den ersten Teil eines besonderen Projektes frei.

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